Notes from the mission field: The Restoration

I was going through some of my old notebooks from my two-year mission several years ago. As members of our Church, we have a responsibility to set aside two years to preach the gospel. I was called to serve in Hamburg, Germany back in 2010 to 2012.  The first city I served in was the beautiful city of Münster.  I found one of the first talks I gave in sacrament meeting in the German language.  The members of our little congregation were very patient with me. We met in on the floor of a building above a doctor’s office and a grocery store– and our apartment was just above the meetinghouse. I was remembering how studying in German made the gospel seemed fresh and new again.  Even though I was teaching simple gospel principles, they seemed so beautiful to me.  I relied a lot on the scriptures because my German was still improving, and I needed to write out a transcript for me to read from. I will provide the original text and an English translation:

Chad_Bonn

Guten Morgen liebe Geschwister!

Als der letzte Ansprecher habe ich die Möglichkeit über ein ganz besonderes Thema zu sprechen, das die erste zwei umfasst. Wie wissen wir Gottes Plan heutzutage? Die Antwort steht in einer Schriftstelle in der Bibel. Petrus sagte in Apg 3:19-21:

Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias. Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

Die Wiederherstellung. Was bedeutet „Wiederherstellung“? Die Schriftenführer gibt uns ein Antwort: „das Zurückbringen einer Sache oder Wiederherbeiführen eines Zustands nach Wegnahme oder Verlust.“ So, bevor eine Wiederherstellung stattfinden kann muss erstmals eine „Wegnahme“ oder „Verlust“ kommen. Wie Petrus wusste, dass es eine Wiederherstellung geben wurde, wussten auch die Propheten, dass es eine Wegnahme—oder Abfall vom Glauben—geben wurde. Amos sprach von einem „Hunger… nach einem Wort des Herrn.“ Paulus sprach von einem „Abfall von Gott“ und dass Satan „so sich erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt“ (2 Th 2:1-4). Diese zeit ist mit dem Tod der Aposteln gekommen. Die Kirche Jesu Christi wurde geändert. Die Wahre und reine Lehre war nicht mehr zu finden, oder wurde sehr verdirbt. Viele gute Männer und Frauen haben das gesehen, und versuchten, die reine Lehre wieder zu bringen, aber die Zeit war noch nicht gekommen.

Die Erste Vision

Die Wiederherstellung begann mit einer Frage von einem Junge in der Vereinigten Staaten, Joseph Smith. In seiner Gebiet gab es eine große Aufregung über Religion. Joseph wollte wissen, „welch von allen Glaubensgemeinschaften Recht hätte.“ Es seht in der Bibel, dass es einen Herrn, einen Glauben, und eine Taufe gibt“ (Eph 4:5). Joseph machte viele Gedanken darüber, und besuchte die verschiedenen Kirchen. Ich kann es nicht so gut ausdrücken, so ich werde seine eigene Worte vorlesen:

So groß waren die Verwirrung und der Streit zwischen den verschiedenen Konfessionen, dass es für einen jungen Menschen wie mich, der mit Menschen und Dingen wenig Erfahrung hatte, gar nicht möglich war, mit Sicherheit zu entscheiden, wer nun recht und wer unrecht hatte… Inmitten dieses Wortkriegs und Tumults der Meinungen sagte ich mir oft: was ist da zu tun? Welche von allen diesen Parteien hat recht, oder haben sie alle unrecht? (JSL 1:8-10).

Es ist so heutzutage, und ich sehe ganz klar, wie schwierig es für Joseph war. Die Entscheidung ist nicht einfach zwischen Gut und Böse, sondern zwischen viele, die behaupten, dass sie Recht haben. Trotz einer Bibel gibt es viele Kirchen. Joseph suchte weiter.

Während ich also mit diesen äußersten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, die durch den Glaubensstreit dieser Religionsparteien ausgelöst worden waren, las ich eines Tages im Jakobusbrief den fünften Vers im ersten Kapital, der lautet: Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, so erbitte er sie vom Gott, der allen gern gibt und keine Vorwürfe macht; dann wird sie ihm gegeben werden.

Nie ist einem Menschen eine Schriftstelle mit mehr Macht ins Herz gedrungen als diese damals mir. Es war so, als ergieße sie sich mit großer Stärke in jede Regung meines Herzens. Wieder und wieder dachte ich darüber nach, denn ich wußte, wenn überhaupt jemand Weisheit von Gott brauchte, so war ich es; denn wie ich mich verhalten sollte, wußte ich nicht, und solange ich nicht mehr Weisheit erlangte, als ich damals besaß, würde ich es auch nie wissen; denn die Religionslehrer der verschiedenen Glaubensgemeinschaften verstanden ein und dieselbe Schriftstelle so unterschiedlich, daß dadurch alles Vertrauen darauf zerstört wurde, die Frage durch Berufung auf die Bibel zu entscheiden.

Endlich kam ich zu dem Schluß, daß ich entweder in Finsternis und Verwirrung bleiben müsse oder daß ich das tun müsse, was Jakobus sagt, nämlich Gott bitten. Ich faßte also endlich den Entschluß, Gott zu bitten, denn ich sagte mir: Wenn er denen Weisheit gibt, denen es an Weisheit fehlt, und wenn er gern gibt und keine Vorwürfe macht, dann durfte ich es wohl wagen.

Joseph machte genau das. An einen Frühlungsmorgen ging er im Wald, und fing an zu beten. Und er bekam eine Antwort. Er sagt:

Ich sah gerade über meinem Haupt, heller als das Licht der Sonne, eine Säule aus Licht, die allmählich herabkam, bis sie auf mcih fiel… Als das Licht auf mir ruhte sah ich zwei Personen von unbeschreiblicher Helle und Herrlichkeit über mir in der Luft stehen. Eine von ihnen redete mich an, nannte mich beim Namen, und sagte, dabei auf die andere deutend: Dies ist mein geliebter Sohn; Ihn höre!

Wie wichtig das ist! Es gibt so viele Folgerungen. James E. Talmage beschreibt es so:

Auf diese Weise wurde die Dispensation der Fülle der Zeiten eingeleitet. Das Dunkel der langen Nacht war zerstreut; die Herrlichkeit der Himmels erhellte wieder die Welt, das jahrhundertlange Schweigen war gebrochen, und die Stimme Gottes wurde auf Erden wieder gehört.

In dieser einzelnen Erfahrung wusste Joseph Smith mehrere verlorene Wahrheiten:

1. Gott Vater und sein Sohn Jesus Christus haben Körper aus Fleisch und Gebein. Sie sind keine Geister, sondern körperliche Wesen.
2. Gott Vater und sein Sohn Jesus Christus sind zwei verschiedene Wesen.
3. Keine Kirche auf der Erde hatte die Wahrheit.
4. Es katte einen Abfall vom Glauben gegeben.

Von diesem Anfang ging die Wiederherstellung des Evangeliums Jesu Christi weiter. Joseph Smith wurde als Propheten berufen. Er hatte die Aufgabe, das Buch Mormon zu übersetzen, um die reine Lehre Christi zurückzubringen. Er bekam das heilige Priestertum durch die Händeauflegung vom himmlischen Boten. Durch Offenbarung wurde die Kirche Jesu Christi wieder gegründet.

Segungen

Mit dieser Wiederherstellung kam viele Segnungen, die wir haben können, wenn wir nach dem Evangelium leben. Der Herr hat seine Kirche wiederhergestellt, um diese Segnungen wieder zu geben. Ich kann nicht zählen, wie viele Segnungen wir von der Wiederherstellung bekommen haben:

1. Wir haben das Priestertum Gottes, um notwendige heiligen Handlungen zu vollziehen. Heilige Handlungen, wie die Taufe, sind notwendug, um wieder bei Gott zu leben.
2. Wir haben einen Propheten heutzutage—Thomas S. Monson. Er bekommt Offenbarung für uns heutzutage. Der lebendige Prophet kann uns von Gefähr warnen und uns das Wort Gottes geben. Gott spricht zu uns durch seine Propheten.
3. Wir können persönliche Offenbarung durch dein Heiligen Geist bekommen. Wir empfangen den Heiligen Geist nach unserer Taufe. Der Heilige Geist ist unser ständiger Begleiter. Er kann uns trösten, leiten, und verteidigen. Wenn wir würdig leben können wir vom Geist geleitet werden.
4. Wir können in das Haus Gottes gehen—in den Tempel. Im Tempel werden wir mit unseren Familien für die Ewigkeit gesiegelt. Die Familie ist die wichtigste Einheit, und durch die Wiederherstellung dauert es für die Ewigkeit.
5. Wir können nicht nur die heilige Handlungen uns selbt machen; wir können uach diese Schritten für die Verstorbenen machen. Die, die keine Chance katten, das Evangelium zu lernen, können noch die Segnungen des Evangeliums bekommen.

Good morning brothers and sisters,

As the last speaker I have the opportunity to speak about a very special topic that covers the two previous ones. How do we know God’s plan for us today? The answer can be found in a scripture in the Bible. Peter says in Acts 3:19-21:

Repent ye therefore, and be converted, that your sins may be blotted out, when the times of refreshing shall come from the presence of the Lord; And he shall send Jesus Christ, which before was preached unto you: Whom the heaven must receive until the times of restitution of all things, which God hath spoken by the mouth of all his holy prophets since the world began.

The Restoration. What does restoration mean? The Schriftenführer gives an answer: „the bringing back of something, order the return to a state after a taking away or a loss.” So, before a restoration can happen, first there must be a taking away or a loss. As Peter knew that there would be a restoration, the prophets also knew that there would be a taking away—or apostasy. Amos spoke of a “hunger for a word of the Lord.” Paul spoke of a “falling away from God” and that Satan would “raise himself, that he sits in the temple of God as if he were God.” (2 Thes 2:1-4). This time came with the death of the apostles. The church of Jesus Christ was changed. The true and pure doctrine was no more to be found, or was altered. Many good men and women saw this, and tried to bring the true and pure doctrine back, but the time was not yet at hand.

The First Vision

The Restoration began with a question by a boy in the United States, Joseph Smith. In his area there was a great excitement about religion. Joseph wanted to know, “which from all the churches were right.” It says in the Bible that there is one Lord, one faith, one baptism. Joseph thought about this a lot, and visited the different churches. I can’t say this very well, so I will quote his words:

During this time of great excitement my mind was called up to serious reflection and great uneasiness; but though my feelings were deep and often poignant, still I kept myself aloof from all these parties, though I attended their several meetings as often as occasion would permit. In process of time my mind became somewhat partial to the Methodist sect, and I felt some desire to be united with them; but so great were the confusion and strife among the different denominations, that it was impossible for a person young as I was, and so unacquainted with men and things, to come to any certain conclusion who was right and who was wrong… In the midst of this war of words and tumult of opinions, I often said to myself: What is to be done? Who of all these parties are right; or, are they all wrong together? If any one of them be right, which is it, and how shall I know it?

It is still the same today, and I can clearly see, how hard it must have been for Joseph. The decision is not simply between right and wrong, rather between many that claim to be right. Despite one bible there are many churches. Joseph kept searching:

While I was laboring under the extreme difficulties caused by the contests of these parties of religionists, I was one day reading the Epistle of James, first chapter and fifth verse, which reads: If any of you lack wisdom, let him ask of God, that giveth to all men liberally, and upbraideth not; and it shall be given him.

Never did any passage of scripture come with more power to the heart of man than this did at this time to mine. It seemed to enter with great force into every feeling of my heart. I reflected on it again and again, knowing that if any person needed wisdom from God, I did; for how to act I did not know, and unless I could get more wisdom than I then had, I would never know; for the teachers of religion of the different sects understood the same passages of scripture so differently as to destroy all confidence in settling the question by an appeal to the Bible.

At length I came to the conclusion that I must either remain in darkness and confusion, or else I must do as James directs, that is, ask of God. I at length came to the determination to “ask of God,” concluding that if he gave wisdom to them that lacked wisdom, and would give liberally, and not upbraid, I might venture.

Joseph did exactly that. On a spring morning he went into the forest and began to pray. And he received an answer. He said:

I saw a pillar of light exactly over my head, above the brightness of the sun, which descended gradually until it fell upon me… When the light rested upon me I saw two Personages, whose brightness and glory defy all description, standing above me in the air. One of them spake unto me, calling me by name and said, pointing to the other—This is My Beloved Son. Hear Him!

How important! It gives so many consequences. James E. Talmage described it:
In this wise was ushered in the Dispensation of the Fulness of Times. The darkness of the long night of apostasy was dispelled; the glory of the heavens once more illumined the world; the silence of centuries was broken; the voice of God was heard once again upon the earth.

In this single experience Joseph learned many lost truths:

1. God the Father and his Son Jesus Christ have bodies of flesh and bone. They are not spirits, but physical beings.
2. Gott the Father and his Son Jesus Christ are two distinct beings.
3. There was no church on the earth that contained the truth.
4. An apostasy had taken place.

From this beginning the Restoration of the gospel of Jesus Christ continued onward. Joseph Smith was called as prophet. He had the assignment to translate the Book of Mormon to bring back the true doctrine of Christ. He received the holy priesthood through the laying on of hands by heavenly messengers. Through revelation the Church of Jesus Christ was founded.

Blessings

With this restoration many blessings came that we can have when we live the gospel of Jesus Christ. I can’t count the many blessings we have received from the Restoration:

1. We have the priesthood of God, so that we can perform ordinances. Ordinances such as baptism are necessary to return to live with God.
2. We have a prophet today, Thomas S. Monson. He receives revelation for us today. The living prophet can warn us of danger and give us the word of God. God speaks to us through his prophets.
3. We can receive personal revelation through the Holy Ghost. We receive the Holy Ghost after our baptism. The Holy Ghost is our constant companion. He can comfort us, lead us, and protect us when we live worthily and let ourselves be led by the Spirit.
4. We can go to the house of the Lord—to the temple. In the temple we can be sealed to our families forever. The family is the most important unit, and through the Restoration it can last forever.
5. We can not only perform ordinances for ourselves, but also for the dead. Those who didn’t have the chance to learn the gospel can also receive these blessings.

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